WZ Bericht Präsentation 24.12.07

Bericht aus der Westdeutschen Zeitung vom 24.12.2007

Lateinformation bewies mit "Heat" viel Feuer

St. Tönis  (tre) Der Tranzsportkreis Tönisvorst 86 präsentierte in der St. Töniser Rosentalhalle unter anderem die neue Choreografie "Heat" der Lateinformation. Doch zunächst setzte orientalische Musik ein und hinter dem aufgespannten schwarzen Vorhang schwebten Lichter hervor. Zwölf Frauen bewegten sich langsam mit fließenden Bewegungen vorwärts, in den Händen hielten sie je ein Gefäß mit einem Teelicht. Im Schummerlicht bildeten sie mit ausgestreckten Armen die verschiedenstens Formationen. Ein eindrucksvolle Bild, das mit donnerndem Applaus belohnt wurde. Die orientalische Showtanzgruppe "Shameenah" eröffnete mit ihrem Lichtertanz die Veranstaltung. Bevor die Lateinformation ihren Auftritt hatte, verzauberten die orientalischen Tänze die Besucher. Ob Trainerin Petra Ditzen mit ihrem eindrucksvollen Isis Schleier Tanz oder dem sich anschließenden klassischen orientalischen Schleiertanz der ganzen Gruppe, die zahlreich erschienen Besucher waren begeistert.

Kostüme gerade erst fertig

Dann aber näherte sich der Höhepunkt. Gerade pünktlich um 17:15 Uhr waren die neuen Kostüme fertig geworden. Doch zunächst wurde die Gruppe mit einem Film vorgestellt. Züngelende Flammen loderten auf der weißen Stoffwand auf, danach folgten beeindruckende Ausschnitte aus dem Training der Gruppe. Der Titel "Heat" erschien auf der Leinwand und im Bruchteil einer Sekunde rissen die Trainer Andre Weber und Juli Nienabar das Tuch herunter und gaben den Blick auf acht Tanzpaare frei. Rot-orange und schwarz bestimmten das Bild. Glitzernder Strass, Frauen in knappen Outfits, Männer in engangliegendem Anzügen. Donnernder Applaus setzte ein.

Aber nicht nur als stehendes Schaubild waren sie ein Genuss. In einem bunten Mix aus den lateinamerikanischen Turniertänzen schwebten sie über die Bühne. Samba, Rumba, Cha Cha Cha, Ive und Paso Doble sind angesagt. Die Paare wirbelten über den Boden und ließen die Luft vibrieren. Die neue Choreografie hat es wirklich in sich.